Werkstatt Burbach 2

Es handelt sich um ein Beschäftigungsprojekt des Jobcenters im Regionalverband Saarbrücken im Rahmen im Rahmen von "Infrastruktur plus" zur  Schaffung von Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II. Leistungsberechtigte Erwachsene erhalten zuzüglich zum Arbeitslosengeld II eine Mehraufwandsentschädigung für bis zu 30 Std./Woche Arbeitszeit.  Das Projekt „Werkstatt Burbach 2“ soll Voraussetzungen zur beruflichen und gesellschaftlichen Eingliederung schaffen.

 

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Die TN können den AGH-Bereich individuell nach persönlichen Interessen und Fähigkeiten frei wählen und je nach persönl. Verfassung zwischen 15 u. 30 Wochenstd. beschäftigt werden.

Die Maßnahme „Werkstatt Burbach 2“ ist für TN mit unterschiedlichen gesundheitlichen Einschränkungen gedacht, die den Anforderungen eines regulären Berufslebens nicht gewachsen sind. Bedeutend sind hierbei, außer der Vermittlung fachlicher Qualifikationen, auch die Entwicklung und Einhaltung einer mit dem Arbeitsleben kompatiblen Tagesstruktur sowie die damit verbundenen adäquaten Verhaltensweisen.

Primärziele sind Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft sowie Team- und Konfliktfähigkeit. Sinn und Zweck der AGH ist auch die individuelle Stärkung durch Aufzeigen bereits vorhandener Kompetenzen sowie der Erhalt und die Erweiterung grundlegender Fertigkeiten.

 

Auswahlbereiche für AGH „Werkstatt Burbach 2“

  • 1. Maler - / Holz – / Metallwerkstatt
  • 2. Friseur / Kosmetik
  • 3. Büromanagement
  • 4. Gastronomie (Rodenhof, Breite 69, Café Scheib)
  • 5. Textiles Gestalten / Hauswirtschaft (Hochstr. 110)
  • 6. Kreativ- / Gestaltungswerkstatt (Scheib)
  • 7. Projekt „Stage“ (Breite 69)
  • 8. GaLa-Bau (DFG / Zoo / Wildpark / Bürgerpark / Natur- u. Spielräume / Friedhofs- u. Parkanlagen im ges. Regionalverband)
  • 9. „WERTstatt“ Am Holzbrunnen – Verkauf / Restaurierung / Abhol- u. Lieferservice) (auch in Brebach u. Burbach – Bergstr.)

 

KREATIV - und GESTALTUNGSWERKSTATT:
Der Beschäftigungsbereich bietet die Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung durch kreatives Gestalten im Umgang mit unterschiedlichen Materialien, wie bspw. Stoff,Papier,Holz,Stein. Von der Konzeption bis zur Herstellung verschiedener Produkte ( Raum-,Tisch- und saisonale Dekorationsartikel) werden die Kenntnisse und Kompetenzen der TN gefördert und erweitert. Dies findet sowohl in Einzel- als auch in Teamarbeit statt, wie z.B. bei der Erarbeitung und Präsentation von verschiedenen Kunstformen und Kunstobjekten. Die individuelle Kreativität der TN steht hierbei im Mittelpunkt. Diese Kreativität bezieht sich nicht nur auf den künstlerischen Aspekt, sondern kann auch im Rahmen einer ganz persönlichen Entwicklung von Bedeutung sein.

Nachfolgend wird eine Auswahl an Arbeiten der Kreativ- und Gestaltungswerkstatt (Auf der Scheib) gezeigt:


Die Arbeiten liegen im öffentlichen Interesse, sind zusätzlich und wettbewerbsneutral.

 

Hilfen für junge, alleinerziehende, Frauen mit Kindern

Es ist nicht immer leicht Familie und Beruf in Einklang zu bringen. SOFIA hilft Ihnen Lösungen zu finden und unterstützt Sie bei der beruflichen Eingliederung!

Für wen SOFIA gedacht ist:

fotoKinderbetreuung© ZBB gGmbHOftmals ist es jungen Frauen aufgrund von Schwangerschaft und Erziehung der Kinder nicht möglich, einen Schulabschluss oder eine Ausbildung zu absolvieren. Das Projekt SOFIA bietet diesen Frauen Orientierung, sowie berufliche und schulische Perspektiven.

Wir zeigen Möglichkeiten zur Vereinbarung von Beruf und Kindererziehung auf. In unserer Großtagespflegestelle besteht begrenzt die Möglichkeit der Kinderbetreuung.

Während dieser Zeit versuchen wir, gemeinsam mit den Frauen eine ganztägige Kinderbetreuung außerhalb der ZBB gGmbH zu finden, um den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen.

 

SOFIA ist konzipiert für junge, 
alleinerziehende, Frauen mit Kindern.

Wie funktioniert SOFIA:

Das Erlernen sozialer Kompetenzen steht im Vordergrund:

  • die Aktivierung und Aufarbeitung von vermittlungshemmenden Faktoren, wobei in einem ganzheitlichen Ansatz berufliche Grundqualifikationen und Kulturtechniken vermittelt werden,
  • Steigerung des Selbstbewusstseins
  • Umgang mit Konflikten/Stress
  • Kommunikative Eigenschaften zum Aufbau positiver Beziehungen
  • Zeitmanagement
  • Krisenmanagement
  • Nichtwertende Wahrnehmung des Verhaltens
  • Erziehungsthemen

SOFIA...
lässt Sie nicht
im Regen stehen

 

purepeter photocase com© purepeter-photocase.comDie Probleme der jungen Frauen sind vielfältig und werden in diesem Rahmen gemeinsam angegangen. Nach dem Motto, "Stärken gegenseitig zu stärken und Schwächen zu schwächen", fördert und fordert SOFIA junge Mütter individuell.

Mit SOFIA gehen die Frauen einen großen Schritt in Richtung berufliche Eingliederung und verringern so das Risiko dauerhafter Hilfebedürftigkeit und Ausgrenzung. SOFIA arbeitet mit den jungen Müttern verstärkt daran, sie in das Arbeitsleben zu integrieren, sie zu unterstützen, sich faire berufliche Chancen zu erarbeiten und ihnen zu helfen, ihre Potenziale voll zu nutzen.

Gemeinsam werden dabei Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erarbeitet.


Was SOFIA bietet:

©Creativemarc Fotolia com© Craetivemarc - fotolia.comZeitlicher Umfang: Mit den Teilnehmerinnen wird zunächst eine wöchentliche Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden vereinbart. Sobald die Kinderbetreuung ganztägig gesichert ist, folgt eine schrittweise Erhöhung der Arbeitszeit bis zu acht Stunden am Tag

Förderunterricht: Nach der mehrjährigen Elternzeit steht die Aufarbeitung von schulischen Defiziten verstärkt im Mittelpunkt. Eine regelmäßige Teilnahme am Förderunterricht ist von besonderer Bedeutung.

Berufsorientierung: Die jungen Mütter können die Arbeitsbereiche Hauswirtschaft, Büro/ Verwaltung und Friseurhandwerk/Kosmetik Körperpflege erproben und werden bei der Durchführung von Praktika in verschiedenen Berufsfeldern unterstützt.

IT- und Bewerbungstraining: Die Teilnehmerinnen lernen, ihre eigenen Fähigkeiten und Schwächen zu erkennen und dieses Wissen optimal in ihre Bewerbungsunterlagen einfließen zu lassen. Neben der Erstellung von Bewerbungsunterlagen gibt es die Möglichkeit der Internetrecherche nach Ausbildungs- oder Arbeitsstellen.

 

Der Übergang von der Schule in die Ausbildung oder den Beruf ist für viele junge Menschen nicht einfach. Ein Großteil dieser Jugendlichen wird nach dem Verlassen der allgemeinbildenden Schule in das sogenannte Übergangssystem eingegliedert. Der Begriff Übergangssystem« bezeichnet außerschulische Maßnahmen und schulische Bildungsgänge, die zu keinem qualifizierten Berufsabschluss führen.

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Das Projekt „INTEQRA – Zentrum für Bildung und Beruf Saar gGmbH in Burbach (ZBB)“ ist Bestandteil des Gesamtkonzeptes INTEQRA (Individuelles, nachhaltiges Training, Empowerment und Qualifizierung für die richtige Ausbildung) des Jobcenters Saarbrücken.

Viele Jugendliche benötigen besondere Unterstützung, um einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und somit einen Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Ziel von „INTEQRA“ ist die berufliche und damit die gesellschaftliche Integration von Jugendlichen. Die Teilnehmer/innen erhalten besondere Qualifizierungs- und Unterstützungsangebote, um ihnen die berufliche Orientierung und Integration zu ermöglichen.

Zentraler Gedanke dabei ist, durch eine den individuellen Möglichkeiten und Problemen angepasste Förderung den Weg in eine Ausbildung, Arbeit oder Weiterbildung zu ebnen oder – falls dies nicht in Frage kommt – die Einleitung weiterer Eingliederungsmaßnahmen zu initiieren.

 

Neues Element von INTEQRA ist das Angebot von produktionsorientierten Elementen auf dem Hintergrund realer Aufträge.

Dies beinhaltet ein Lernarrangement für junge Menschen, in dem über einen kooperativ organisierten Arbeitsprozess individuelle Lernprozesse nachhaltig gefördert werden.

Aufgrund der Alterstruktur der Teilnehmer/innen (Jugendliche und junge Erwachsene) liegt die Priorität in der Vermittlung in eine Ausbildung, die den Fähigkeiten und Möglichkeiten der jeweiligen Teilnehmer/innen entspricht; erst an zweiter Stelle steht die Vermittlung in eine Beschäftigung, die keine Ausbildung voraussetzt. Ansatzpunkt ist nicht die jeweilige personenbedingte Problematik, sondern die Förderung positiver Elemente.

Die übergreifende Zielsetzung besteht aus den Elementen Abbau von Integrationshemmnissen, Herstellung einer individuellen Grundstabilität der Persönlichkeit und einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung, Förderung von persönlichen und sozialen Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen, Qualifizierung, einem individuellen Ansatz im Hinblick auf die positive Entwicklung eines Lern-, Arbeits- und Sozialverhaltens sowie Integration in Ausbildung, Arbeit, Weiterbildung und die Einleitung weiterer Eingliederungsmaßnahmen.

Konkrete Ziele sind:

  • die Aktivierung und Aufarbeitung von vermittlungshemmenden Faktoren, wobei in einem ganzheitlichen Ansatz berufliche Grundqualifikationen und Kulturtechniken vermittelt werden,
  • Persönlichkeitsentwicklung und –stabilisierung,
  • Kompetenzentwicklung und Qualifizierung,
  • die Vertiefung und Erweiterung vorhandener Qualifikationen (personale, soziale, methodische und beruflich/fachliche Kompetenzen), die Einführung in die Alltagspraxis und Verbesserung der Vermittlungschancen,
  • Integration in Ausbildung, Arbeit, Weiterbildung und Einleitung weiterer Eingliederungsmaßnahmen
  • die Aufarbeitung von Bildungs- und Schulkenntnisdefiziten (insbesondere Deutsch und Mathematik),
  • bei Bedarf Sprachförderung / Vermittlung bildungssprachlicher Kompetenz,
  • Jugendlichen ohne Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft Orientierungshilfe zu geben und die Möglichkeit zu bieten, verschiedene Tätigkeitsfelder auszuprobieren (berufliche Orientierung und Förderung),
  • die Motivierung der Teilnehmer/innen, um den negativen Auswirkungen der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken (psychosoziale Stabilisierung, Verhinderung von Delinquenz),
  • die Aufarbeitung von Verhaltensproblematiken (sozialen Anpassungsstörungen),
  • bei Bedarf aufsuchende Arbeit,
  • nachhaltige Integration in Beschäftigung.

 

Für die Teilnehmer/innen bietet das Projekt die Möglichkeit zur Orientierung und Ressourcenfindung, indem Neigungen, Eignungen, Interessen, Vorlieben und Begabungen gefunden, gefördert und gefestigt werden. Die im Beruf nötigen „Arbeitstugenden“ werden vermittelt und eingeübt. Die Jugendlichen werden Schritt für Schritt an einen geregelten Arbeits- und Schulalltag gewöhnt. Die Verweildauer im Projekt ist unterschiedlich. Grundsätzlich gilt das Motto: „So kurz wie nötig und nicht so lange wie möglich“.

Mit dem Projekt werden die Voraussetzungen für eine berufliche Eingliederung geschaffen, indem die Integrationsfähigkeit der Jugendlichen hergestellt wird. Je nach den individuellen Voraussetzungen und Entwicklungen erfolgt eine passgenaue Vermittlung der Jugendlichen in erforderliche Anschlussmaßnahmen (Berufsvorbereitung) oder direkt in Ausbildung bzw. Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt.

Beratung

Die Beratung und Förderung der Teilnehmer/innen ist integraler Bestandteil des Projektes. Die unterschiedlichen Berufsgruppen stehen jeweils für ihren spezifischen Kompetenzbereich zur Verfügung. Darüber hinaus erfolgt durchgängig eine Beratung und Begleitung mit dem Ziel der beruflichen Integration. Insbesondere die sozialpädagogische Begleitung führt regelmäßig Einzelgespräche mit den Teilnehmer/innen, um in diesem vertraulichen Rahmen gezielt Integrationshemmnisse zu identifizieren und Schritte zu einer erfolgreichen Integration zu vereinbaren.

 

INTEQRA bietet Qualifizierungs­ möglichkeiten und Arbeitserprobungen auch im Rahmen des produktions­orientierten Ansatzes in folgenden Berufsfeldern:

  • Hauswirtschaft, Dienstleistungen, Service (Inteqra Brebach & Sulzbach)
  • Metalltechnik
  • Garten- und Landschaftsbau (inkl. Wohnumfeldverschönerung)
  • Holztechnik
  • Verkauf
  • Lager/Handel sowie Wirtschaft, Büro und Verwaltung (inklusive Medien

Je nach Bedarf:

  • Farbtechnik und Raumgestaltung (Inteqra Brebach & Sulzbach)
  • Kosmetik/Körperpflege
  • IT / soziale Medien (Inteqra Brebach & Sulzbach)

 

 

 

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